Schüler für die Zukunft stärken | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Schüler für die Zukunft stärken

Während der Präventionstage erhalten die Schüler unter anderem Tipps für die Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. (Foto: bb)
Während der Präventionstage erhalten die Schüler unter anderem Tipps für die Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. (Foto: bb)
Während der Präventionstage erhalten die Schüler unter anderem Tipps für die Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. (Foto: bb)
Während der Präventionstage erhalten die Schüler unter anderem Tipps für die Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. (Foto: bb)
Während der Präventionstage erhalten die Schüler unter anderem Tipps für die Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. (Foto: bb)

Vom Tanzkurs bis zum bewussten Umgang mit dem Internet reichte die Bandbreite der Themen, mit welchen sich die Schüler der IGS Rodenberg während der diesjährigen Präventionstage an der Schule auseinandersetzten. Dabei widmete sich jeder Jahrgang bestimmten Schwerpunkten, um in der Zukunft Herausforderungen im jeweiligen Feld gestärkt begegnen zu können.

„Let´s talk about sex“ hieß es beispielsweise für Schüler des sechsten Jahrganges. Ein Team des AWO-Kreisverbandes mit Fachfrauen aus dem Bereich Sexualpädagogik-Prävention führte die Mädchen und Jungen über einen Informations-Parcours an das Thema heran. Dabei ging es unter anderem um Schwangerschaft und Verhütung ebenso wie die sexuelle Selbstbestimmung, Cybergrooming (also die Anbahnung von sexuellem Missbrauch über das Internet und soziale Medien) sowie sexuelle Gewalt. In kleineren Gruppen ergab sich die Gelegenheit, verschiedene Aspekte zu vertiefen und zu besprechen.
Schulsozialarbeiterin Liane Wolf-Rolle organisierte die Präventionstage an der IGS noch dem Prinzip der vergangenen Weise. Die Schüler der einzelnen Jahrgänge beschäftigten sich über drei Tage mit jeweils verschiedenen Themen, dabei angeleitet von externen Fachleuten. Die Präventionstage würden es ermöglichen, jeweils noch einmal Schwerpunkte zu setzen, die im Unterricht nicht so intensiv behandelt werden könnten, erklärte die Diplom-Sozialpädagogin. Während der Präventionstage sei dann die Zeit da, auf diese Bereiche auch in der Tiefe einzugehen. Dank zu sagen sei unter anderem der Bürgerstiftung Schaumburg, welche die Projekttage mit einer Förderung unterstütze.
Für die Fünftklässler hieß das in erste Linie, sich mit der bewussten Nutzung des Internets auseinanderzusetzen. Welche Möglichkeiten bietet die Technik, mit welchen Verhaltensweisen kann man Gefahren umgehen. Für die Sechstklässler ging es neben der Sexualpädagogik auch um Selbstbehauptung. Eine Fachschule für Selbstverteidigung „TA Wingtsun“ aus Barsinghausen, gab den Schülern Anleitungen, wie sie sich aus bedrohlichen Situationen befreien können. Ähnlich ging Chiara Soltysiak im Jahrgang vor. Sie war einst selbst Schülerin an der IGS Rodenberg, kehrte nun zurück, um die Jugendlichen zu stärken. In Jahrgang sieben stand ein „Umgangsformen-Seminar“ auf dem Programm.
Den Jahrgang acht klärte ein Team der Diakonie Schaumburg über „Neue Drogen und Süchte“ auf. Der Jahrgang neun bereitete sich mit Hilfe des „Jump-Programms“ auf den Einstieg in den Beruf vor. Der Jahrgang zehn trainierte im Tanzkurs für den Abschlussball an der Schule.
Foto: bb


Bastian Borchers
Bastian Borchers

Redakteur Schaumburger Wochenblatt

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