So manches seltene Stück hat Ulrich Helms durchgewinkt am Eingang der Parkanlage. Wie den Nelson etwa, von dem weltweit nur noch 14 Stück existieren. Natürlich hat diese kleine Kostbarkeit einen Platz in der ersten Reihe bekommen und ist schnell von Neugierigen umlagert gewesen. Das Interesse dort ging soweit, dass sich Besucher hinter den Wagen legten: „Wir wollten wissen, wo die Bremse sitzt.” Ebenso eindrucksvoll war aber auch der Mercedes-Club, der mit rund 20 Fahrzeugen vorfuhr – und der VW-Käfer aus dem Jahr 1953, von dem dessen Eigentümer sagte, dass er 1.200 Arbeitsstunden in die Restaurierung investiert habe und an dem er gerne die Winker vorführte, die dieser statt eines Blinkers hat. Während der Käfer wendig drehen konnte, brauchte der dreirädrige Morgan aus dem Jahr 1937 mit seinem großen Wendekreis viel Raum, um seinen Platz in der Reihe einnehmen zu können. Groß ist auch der Einzugsbereich, den das Treffen mittlerweile hat: Kennzeichen aus Nienburg, Schaumburg, Hannover und Minden überwiegten zwar. Aber auch Soltau-Fallingbostel und Einbeck ließen sich beispielsweise identifizieren. Den von vielen Fahrern beliebten Snack um die Mittagszeit im Restaurant der Kuranlage ersetzen viele durch ein Picknick im Park, auf das sie sich stilvoll vorbereitet hatten. Das Restaurant ist seit einigen Wochen geschlossen, das Team der „Romantik” hatte Organisator Helms aber angeboten, für Kaffee und Tee zu sorgen – mit dem einen oder anderen Tischchen in der Wandelhalle. Foto: jan