Energiespartag
Internationaler Energiespartag am 05. März

Seit 2001 gibt es diesen Tag. Er soll Industrie, Politik und Bürgerschaft daran erinnern, dass es immer noch große Einsparpotentiale gibt, die zum Klimaschutz beitragen können und zugleich Geld sparen.

Effizient Heizen und Dämmen
Rund 85 Prozent des Energieverbrauchs privater Haushalte werden durch Heizung und Warmwasser verursacht. Das meiste davon für die Gebäudewärme. Ursachen können ungedämmte Außenflächen und zugige Fenster oder Türen sein, über die die Wärme viel zu leicht entweichen kann. Eine weitere Hauptursache ist die Heizungstechnik. Überalterte Heizkessel, überdimensionierte und falsch eingestellte sowie ineffiziente Umwälzpumpen treiben Gas-, Öl- und Stromverbrauch in die Höhe. Als letzten Punkt sollte man auch sein Heizverhalten überdenken. Kommt man nicht mit einem oder zwei Grad geringerer Temperatur aus? Muss wirklich jeder Raum durchgehend eine Temperatur von 21 oder 22 Grad haben?

Tipps: Gerade bei Altbauten heißt es, Außenwände und Dachflächen nachträglich zu dämmen. Eine ineffiziente Heizung sollte durch eine moderne ersetzt oder die vorhandene Heizung optimiert werden. Zur Optimierung gehören die Dämmung von Heizungsrohren, Umstieg auf hocheffiziente Heizungspumpen, Nachtabsenkung der Raumtemperaturen, Optimierung der Heizungsparameter, der Hydraulische Abgleich und mehr.

Strom sparen
Neben Heizung und Dämmung spielt der Stromverbrauch in Haushalten eine große Rolle. Dieser trägt immerhin rund 15 Prozent zum gesamten Energieverbrauch in privaten Haushalten bei.
Mehr als ein Viertel des Stromverbrauchs ist auf Informationstechnik, wie Fernsehen und Laptop zurückzuführen, knapp gefolgt von Kühl- und Tiefkühlgeräten, die allgemein als große Stromfresser bekannt sind. Wir empfehlen Ihnen, den Stromverbrauch dieser häufig genutzten Haushaltsgeräte unter die Lupe zu nehmen, denn hier steckt das größte Potenzial zum Strom sparen. Ein weiter Stromfresser mit möglichem Optimierungsbedarf ist die elektrische Warmwasseraufbereitung.
Tipps: Den Austausch von ineffizienten elektrischen Haushaltsgeräten kann man selbst gut abschätzen und durchführen. Bei kostenintensiveren Maßnahmen, die die Heizung oder das Gebäude betreffen, bietet sich eine Energieberatung der Verbraucherzentrale an. Hier erfährt man, welche Maßnahmen geeignet sind, worauf zu achten und mit welchen Kosten zu rechnen ist. Dabei werden auch die Förderprogramme des Bundes berücksichtigt. Die aktuelle Förderung beim Wechsel auf eine effiziente und klimafreundliche Heizung bietet einen Zuschuss bis zu 70% der Kosten.
Wenn es weitere Fragen gibt oder eine intensivere Beratung gewünscht wird, kann man sich an die Energieagentur Schaumburg unter 05721-9671860 info@energieagentur-shg.de www.energieagentur-shg.de wenden.


Dirk Sassmann
Dirk Sassmann

DS

Mehr aus diesem Ort
„Eure Landwirte – Echt grün“ - Landvolk Weserbergland tritt Imagekampagne bei
HSG winkt noch Sieg vor der Pause
30.000 Euro Spende für das Hospiz
Beteiligen Sie sich: So können Sie an den Umfragen des Schaumburger Wochenblatts teilnehmen!
Eine drängende Herausforderung: Fachkräftemangel in Schwimmbädern und die Folgen
Stadtradeln 2025: Schaumburg tritt in die Pedale
Schülern wichtige Starthilfe geben
April, April! Sichere U-Boot-Häfen im Binnenland - Schaumburg für Pilotprojekt ausgewählt
Einladung zur besonderen Führung – Hospizdienste bieten Einblick in das Krematorium Minden
AWS-App in neuer Version
Osterfeuer im Landkreis Schaumburg
Durch die Frühlingsluft wirbeln
Einblicke in den Arbeitsalltag
Gerüchte nicht anheizen - Kind von Fremdem angesprochen
Feuerwerk und Familientag
Zukunftsforum zeigt Wege zur Nutzung von Sekundärrohstoffen
Einkaufsbummel und Karussellwirbel
north