In der Nacht zu Freitag, dem 4. April, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bückeburg gegen 3 Uhr zu einem brennenden Fahrzeug in die Röntgenstraße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Transporter mit Ladepritsche bereits in Vollbrand. Die Flammen hatten sich zudem bereits auf eine angrenzende Hecke ausgebreitet.
Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz nahmen die Löscharbeiten vor. Während die Hecke rasch unter Kontrolle gebracht werden konnte, stellte der Zugang zum Fahrzeug eine Herausforderung dar. Da sich die Tür des Transporters nicht öffnen ließ, kam hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz, um sich Zugang zu verschaffen. Um letzte Glutnester zu ersticken und eine Wiederentzündung zu verhindern, legten die Einsatzkräfte anschließend einen Schaumteppich über das Fahrzeug. Eine abschließende Kontrolle mit der Wärmebildkamera bestätigte den erfolgreichen Löscheinsatz.
Serie noch ungeklärter Brände
Die Polizei geht derzeit von Brandstiftung aus. Der Kriminalermittlungsdienst der Polizei Bückeburg hat die Ermittlungen übernommen und prüft im Zuge dessen auch mögliche Zusammenhänge mit weiteren Brandereignissen in der Röntgenstraße. Zuvor waren dort mehrere Mülltonnen in Flammen aufgegangen, in der Nacht auf den 2. April brannte bereits ein Pkw sowie ein Glascontainer. Am 26. März hatte es zudem in einem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses gebrannt.
Hinweise von Zeugen nimmt die Polizei Bückeburg unter der Telefonnummer 05722/28940 entgegen.