Top-Ereignis im Winter | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Top-Ereignis im Winter

Macarena-Tanz für unterwegs.  (Foto: gi)
Macarena-Tanz für unterwegs. (Foto: gi)
Macarena-Tanz für unterwegs. (Foto: gi)
Macarena-Tanz für unterwegs. (Foto: gi)
Macarena-Tanz für unterwegs. (Foto: gi)

Es gibt in der Stadt vermutlich keine vergleichbare Veranstaltung, die solch eine große Resonanz erfährt. Viele fiebern dem Februar entgegen, denn dann findet das „Standortboßeln“ auf dem Fliegerhorst statt. Angefangen hat es 2004, zwischendurch wurde auch schon zweimal „auswärts“ geboßelt, weil der Sieger aus der Stadt kam und wegen Corona wurde ausgesetzt. Inzwischen hat sich die Teilnehmerzahl jedes Jahr erhöht, waren es im vergangenen Jahr 26, so nahmen nun 28 Teams teil.

Viele Teilnehmer begrüßt

Kommodore Oberst Markus Knoll freute sich, über 190 „angetretene“ Boßlerinnen und Boßler zu begrüßen. „Es sind nicht nur Soldaten und Mitarbeitende des Standortes, sondern viele Gruppen aus der Stadt und der Umgebung dabei“, sagte Knoll. Ausrichter war der Sieger des Vorjahres, das Airbus Support Center. Und auch das verdient Erwähnung: „Den Erlös aus den Getränken spenden wir dem Verein ‚Helfende Raben‘“, sagte Airbus-Organisatorin Bianca Wasgien. In zeitlichen Abständen ging es dann los. Einige Teams seien erwähnt, wie der Rat, Ortsrat und Stadt Wunstorf, Rheinmetall, die Allzweckwaffe Baubetriebshof Wunstorf, das THW und die „Bolizei Boßel Band“ der PI Garbsen. Stolz zeigte sich die Wunstorfer Polizeichefin Britta Schwarz über ihr reines Frauenteam. „Ich hatte mich um einen Mann als Boßler bemüht, aber es klappte nicht“, sagte Schwarz.

Kleine Zwischenfälle

Natürlich gab es auch ein paar kleine „Zwischenfälle“. Der Bollerwagen der Feuerwehr machte schon vorher eine Grätsche und wurde ausgetauscht und nach wenigen Metern suchte sich die Kugel des Presseteams ein Loch im Zaun und war mal weg. Nach rund einer Viertelstunde kam eine Ersatzkugel. Und auch auf dem weiteren Weg hatte die Presse-Kugel ihre Allüren, sie rutschte in ein Regenwasserabflussrohr. Sie konnte aber schnell geborgen werden. Unterstützt wurde das Team der LTG-Pressestelle um Presseoffizier Oberleutnant Melanie Dittmann von Pressestellenmitarbeiterin Jasmin Schlegel, einem weiteren Soldaten und einem Zivilangestellten sowie Burghard Lindhorst, Patricia Chadde von der HAZ und Hans-Heiner Giebel vom Stadtanzeiger. Doch die Hilfe nützte nicht viel, am Ende wurde Platz 21 belegt. Naja, nächstes Jahr wird es besser. Die Strecke war geschätzt elf Kilometer lang, da qualmten schon mal die Socken und der Rücken schmerzte. Airbus sorgte auch noch für ein Wurfspiel und eine Macarena-Tanzvorführung von zwei Mitarbeiterinnen. Dabei wurden die Teams aufgefordert, mitzutanzen. Belohnt wurde das Team mit drei Punkten, das am besten tanzte.

Das Ziel erreicht

Alle Teams kamen ins Ziel, der Abend wurde traditionell mit einem deftigen Grünkohlessen eingeläutet. Sieger wurde die Gruppe „Lotsen“ der Fliegenden Gruppe, die rote Laterne erboßelte sich das Team Vereinigung Freundeskreis Fliegerhorst Wunstorf und TuS Wunstorf. Es war eine super Veranstaltung bei super Wetter, alle brachten gute Laune mit. Den Abschluss bildete noch einmal ein Macarena-Tanz mit allen Anwesenden. Die Organisation war spitze, die Airbusmitarbeitenden stets zuvorkommend und freundlich und die eingesetzten Soldaten und Soldatinnen als Fahrdienst und Schiedsrichter immer gut drauf. Ein großes Kompliment beiden. Bei vielen wird es bereits eine Vorfreude für das kommende Jahr geben, Ausrichter wird dann die Fliegende Gruppe des LTG 62 sein.

Geschafft: Markus Knoll (li.) und Bianca Wasgien (re.) mit dem siegreichen Team „Lotsen“ der Fliegenden Gruppe.  (Foto: gi)
Das Team Presse mit der Traditionsgemeinschaft Lufttransport.  (Foto: gi)
Melanie Dittmann zeigt auf das Loch im Zaun, durch das die Kugel entwischte.  (Foto: gi)
Der Bollerwagen des BW-Sozialwerkes.  (Foto: gi)

Hans-Heiner Giebel (gi)
Hans-Heiner Giebel (gi)

Freier Journalist

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